Wahlen - das Risiko
Wählen sollen wir, ja müssen wir, denn das ist zurzeit die einzige Chance zur politischen Veränderung, die wir haben. Sie kann jedoch nur eine echte Chance werden, wenn alle wählen gehen und nicht nur die, die von ihrer Partei dazu aufgefordert werden. Alle Parteien fordern ihre Anhänger auf zu wählen, weil sie so hoffen, eine überraschende Mehrheit auf sich zu vereinen und gleichzeitig viele von der Wahl abzuhalten. Doch das ist selbst und Wählerbetrug, denn solange nicht das gesamte Wahlvolk seine Stimme abgegeben hat, gewinnen(t) immer nur die Partei(en), die eigentlich keiner will. Der Haken der Geschichte ist folgender:
Nach einer erfolgten Wahl wird zunächst geschaut, wie hoch war die Beteiligung an dieser Wahl und schon setzt man die 100 Prozent auf diese geringere Marke herab. Da haben wir schon mal die erste Lüge, denn 100 Prozent kann immer nur das gesamte Wahlvolk sein und nicht die geringere Zahl der tatsächlichen Wähler.
Beispiel: 83000000 Bundesbürger sind 100 Prozent
wenn davon 50 Prozent wählen sind das 41500000 Wähler und bleiben somit
aber auch nur 50 Prozent
von diesen 50 Prozent haben nun 25 Prozent CDU gewählt
von diesen 50 Prozent haben 27 Prozent SPD gewählt
von diesen 50 Prozent haben 15 Prozent Grüne/ Bündnis 90 gewählt usw.
Diese Ergebnisse jedoch bedeuten richtig gerechnet, dass CDU gerademal 12,5 %, SPD 13,5 % und die Grünen 7,5 % der wirklichen Bevölkerung erreichen und vertreten. Die große Mehrheit jedoch bekommt keine Berücksichtigung, weil keine zählbare Stimme zugeordnet werden kann.
Die Politiker waren nun in der Vergangenheit so gerissen, dass sie mit fallender Wahlbeteiligung die Wahlgesetze so gestaltet haben, dass die Nichtwähler automatisch ihren Stimmenanteil an die Parteien abgeben, die sie mit ihrer Nichtwahl eigentlich boykottieren wollten. Somit wird nach manipulierten Gesetzen gewählt und gezählt. Es gewinnen also bei einer geringen Wahlbeteiligung immer nur die Falschen, nie das Volk.
Wenn wir also mit Wahlen etwas verändern wollen, dann müssen wir alle wählen gehen und geschlossen bei einer bisher nicht gewählten Partei unsere Stimme setzen. Nur da liegt das Problem, welche Partei der sogenannten Sonstigen, hat die größte Chance etwas zu reißen? Aber entscheiden Sie selbst, jede Stimme zählt und setzt dem ewigen Trott der letzten Jahrzehnte ein Ende, nur nicht wählen lässt alles beim alten, ist also keine Option. Als Hilfe hier die anderen Parteien, willkürlich gelistet:
- 1. CDU (Christlich Demokratische Union Deutschlands) Von Christlich ist hier nichts, aber auch gar nichts zu finden. Wer so einseitig Stellung für die Pharmaindustrie bezieht und über Leichen geht, betriebt eher das Werk des Teufels (sagte schon Franz Josef Strauß)
- 2. SPD (Sozialdemokratische Partei Deutschlands) Sozialdemokratie sieht anders aus und ist der Stiefelknecht der CDU
- 3. AfD (Alternative für Deutschland) Einfach noch zu viel Braunfärbung und Tönung um wirklich politisch neutral glaubhaft zu sein.
- 4. FDP (Freie Demokratische Partei) Welchen Schlingerkurs will sie jetzt und vor allem mit welcher Partei?
- 5. Die Linke Sozialistischer und kommunistischer Anstrich lässt die makaberen Erinnerungen an DDR immer wieder hell aufblitzen.
- 6. Bündnis 90/Die Grünen Diese Partei hat sich in zu vielen Lügen verstrickt und selbst abgehängt.
- 7. CSU (Christlich-Soziale Union in Bayern) Selbst in Bayern bröckelt ihr Rückhalt
- 8. Freie Wähler In Bayern eine Kraft, aber nur an der Seite der CSU
- 9. Die PARTEI (Partei für Arbeit, Rechtsstaat, Tierschutz, Elitenförderung und basisdemokratische Initiative) Wie, Elitenförderung soll ein allgemein Türöffner für Wahlstimmen sein?
- 10. Tierschutzpartei Ja und sonst? Blaue Luft?
- 11. NPD (Nationaldemokratische Partei Deutschlands) Geht für Demokraten gar nicht
- 12. Piratenpartei Deutschland Piraten ist nicht gerade freundlich und Vertrauens
- erweckend
- 13. ÖDP (Ökologisch-Demokratische Partei) Was denn nun, ökologisch oder demokratisch, ökologisch ist aber Diktat
- 14. V-Partei³ (Partei für Veränderung, Vegetarier und Veganer) Allein schon der Name ist Spaltung
- 15. DiB (Demokratie in Bewegung) oder worin kommt sie zum Ziel?
- 16. BP (Bayernpartei) Lokale Parteien für den Bundestag = höchst fragwürdig
- 17. Tierschutzallianz (Allianz für Menschenrechte, Tier- und Naturschutz) Tier- und Naturschutz ist leider nicht alles.
- 18. MLPD (Marxistisch-Leninistische Partei Deutschlands)Marxis-/Leninismus hatten wir genug, siehe DDR, brauchen wir nicht mehr
- 19. Gesundheitsforschung (Partei für Gesundheitsforschung) geht das in Richtung Drosten und Impfwahn?
- 20. Menschliche Welt (Menschliche Welt für das Wohl und Glücklichsein aller) hört sich gut an, jedoch kommen gleichzeitig viel zu viele Fragen, die vom titel her nicht angesprochen werden
- 21. DKP (Deutsche Kommunistische Partei) Mit Merkel hatten wir 16 Jahre benug Kommunismus, sie hat uns davon geheilt
- 22. Die Grauen (Die Grauen – Für alle Generationen) Farbe oder das Grauen, eine inhaltslose Aussage
- 23. BüSo (Bürgerrechtsbewegung Solidarität)
- 24. Die Humanisten (Partei der Humanisten)
- 25. Gartenpartei und fröhlich trillert die Lerche
- 26. du. (Die Urbane. Eine HipHop Partei)
- 27. SGP (Sozialistische Gleichheitspartei, Vierte Internationale)
- 28. dieBasis (Basisdemokratische Partei Deutschland) Aus dem Volk, vom Volk, für das Volk = Volksbegehren/Volksabstimmung/Volksbefragung; gegen Bevormundung und Beschränkung der Menschenrechte; also eine Partei aus dem Volk für das Volk
- 29. Bündnis C (Bündnis C - Christen für Deutschland) Wenn man sich gern belügen lässt, dann ist diese Partei die richtige Wahl
- 30. Bürgerbewegung (Bürgerbewegung für Fortschritt und Wandel)
- 31. III. Weg (Der dritte Weg)
- 32. Bündnis21 (diePinken/Bündnis21)
- 33. Liebe (Europäische Partei Liebe) Kann man das wirklich Ernst nehmen?
- 34. LKR (Liberal-Konservative Reformer)
- 35. PdF (Partei des Fortschritts)
- 36. LfK (Partei für Kinder, Jugendliche und Familien)
- 37. SSW (Südschleswigscher Wählerverband) Kleingruppen Lobby?
- 38. Team Todenhöfer (Die Gerechtigkeitspartei)
- 39. Unabhängige (Unabhängige für bürgernahe Demokratie) Nur bürgernahe nahe nicht vom, für durch den Bürger?
- 40. Volt (Volt Deutschland) Klingt nach Strom aber nicht nach Politik und schon gar nicht demokratisch